Der Sternenhimmel glänzt über mir, ich betrachte die Sterne. Überlege, wie weit weg sie wohl sind, beobachte ihre Schönheit.
Im Sternenhimmel lernt man zu vergessen. Die Sorgen, Probleme, Gedanken. Alles scheint sich in Luft aufzulösen, wenn man sich die Weite des Sternenhimmels ansieht.
Ich wünschte, ich wäre jetzt bei dir. Könnte in deiner Nähe sein, dich reden hören. Ich wünschte, es wäre alles einfacher, unkomplizierter.
Aber ich bezweifle, dass ich dass genau jetzt bekomme. Bezweifle, dass es jemals wieder so wird, wie es einmal war. Bezweifle, dass meine Probleme sich beim Anblick der Sterne wirklich in Luft auflösen. Bezweifle, dass mein Leben jemals einfach wird. Aber irgendwo ist immer ein Weg, eine Möglichkeit, die Probleme, die großen Steine im Weg zu beseitigen und weitergehen zu können. Irgendwo wird immer ein Lüftchen wehen, das mich davontreibt, weiter bringt. Irgendwo wird mein Ende sein, das Ende keiner Reise. Bis dahin will ich meine Ziele erreichen. Sie verwirklichen, für sie kämpfen. Egal wie schwer sie jemals sein werden, ich werde die Kraft haben, sie wahr werden zu lassen. Mit dir oder ohne dich, ich weiß es nicht. Du machst mich verrückt, Nächte liege ich wach wegen dir und ich weiß nicht, ob ich es gut finden soll oder nicht. Aber es macht mich glücklich. Vielleicht ist das Falsche doch manchmal richtig..
Mittwoch, 9. Januar 2013
Dienstag, 8. Januar 2013
Ich hasse die Art Menschen, die sich für etwas Besseres halten. Die denken, sie wären toll, schön, perfekt und was nicht noch so alles. Die von sich selbst so sehr überzeugt sind, dass sie die Zweifel an der Menschheit an unschuldigen, labilen Menschen auslassen - und das auch noch mit Spaß. Die über andere lästern, weil sie wissen, dass sie so niemals sein werden. WIE sein werden?
Sie sind es, die niemals das Leben richtig kennenlernen werden. Die die Welt immer mit einer dunkelgrauen Brille sehen und das Leid nicht wahrnehmen. Die niemals auch nur einen Funken von dem verstehen werden, was die Psyche des Menschen eigentlich ist und was sie mit uns macht. Sie werden niemals eine Ahnung haben, warum sich manche von uns selbst verletzen, warum wir uns in den Tod hungern oder uns den Magen aus dem Leibe kotzen. Sie werden darüber lachen, als wär es das einfachste Problem der Welt, weil sie nicht verstehen, was dahinter steckt. Dass sie es sind, die uns dazu bringen, soetwas zu tun. Dass wir nicht einfach nur Aufmerksamkeit wollen, sondern dass wir versuchen unseren Körper aufrecht zu erhalten, dass wir kämpfen und nicht verlieren wollen. Sie denken, wir haben schon verloren, weil wir Aufmerksamkeit suchen. Aber suche ich Aufmerksamkeit, weil ich alles versuche zu verstecken und zu verberen? Ich bezweifle es.
Aber soetwas verstehen sie nicht. Sie sehen nur, was das Auge sieht, nicht, was der Verstand sieht. Und sie werden es auch niemals sehen, weil sie so sehr mit sich selbst beschäftigt sind, dass sie die Realität nicht begreifen und sich mit ihr auch nicht befassen.
Auffallend ist, dass diese Überheblichkeit vor allem bei den supercoolen und -tollen Gymnasiasten auftritt. Auffallend ist auch, dass vor allem Gymnasiasten in sich selbst versinken, sich verstecken und das Leben begreifen. Woran das nur liegen mag? Und dann wird gesagt, dass Gymnasiasten viel erreichen im Leben, weil sie intelligent sind. Anscheinend nur nicht intelligent genug, um zu verstehen, was alles so im eigenen Umfeld passiert. Vielleicht haben unsere Großeltern recht, wenn sie sagen "Früher war alles besser.".
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