Donnerstag, 29. November 2012

"Tomorrow, and tomorrow and tomorrow,
Creeps in this petty pace from day to day
To the last syllable of recorded time,
And all our yesterdays have lighted fools 
The way to dusty death. Out, out, brief candle!
Life's but a walking shadow, a poor player
That struts and frets his hour upon the stage
And then is heard no more. It is a tale
Told by an idiot, full of sound and fury,
Signifying nothing."
(William Shakespeare - Macbeth)

Mittwoch, 28. November 2012

Ich nehme es wahr, denke drüber nach und mein Herz versucht auszubrechen. Millisekündlich schlägt es gegen meine Rippen - sie halten stand, auch wenn ich mich frage, wie. Ich weiß nicht wohin mit meinem Blick, meinen Händen, meinen Beinen. Genau genommen weiß ich nicht, was ich lieber will. Hier bleiben oder auf der Stelle wegrennen. Beides erscheint mir erbärmlich und auch nicht wirklich hilfreich. Ich bin überfordert, wie so oft. Ich will es, ich will es aber irgendwie auch nicht. Der reinste Zwiespalt. Ich weiß nicht, was von beidem gut für mich ist, weil beides weder gut noch schlecht ist. Wieder etwas, was dazwischen liegt und nicht wirklich zu bezeichnen ist. Ich sollte mir ein Wörterbuch anschaffen, das mir sagt, welches Wort ich suche. Würde mein Denken um einiges erleichtern, da es nunmal einfacher ist, über etwas nachzudenken, das einen Namen hat, als über etwas, das keinen hat. Etwas Unbezeichnetes kann nämlich recht schnell verloren gehen, egal, wie aufgeräumt es ist. Unbezeichnet ist etwas undurchsichtiges Durchsichtiges. Undurchsichtig, weil ich keine Ahnung hab, wie ich es auffassen soll und durchsichtig, weil es einfach zu schnell verloren gehen könnte. Und das will ich nicht. Aus welchem Grund auch immer. Aber dass ich gerne an etwas festhalte ist ja nichts Neues. 
Solange ich keinen Geistesblitz erhalte, werde ich mich weiterhin drum bemühen müssen, mein Herz zurückzuhalten. Ungewöhnlich, dass Seele und Herz mal nicht eine Einheit bilden. Und irgendwie auch beängstigend. Weil ich - wie so oft gesagt - absolut nicht weiß, was/wie/wo/wann es ist. Wäre ja auch zu langweilig ohne dieses Problem. Sofern es ein Problem ist. Dem bin ich mir nämlich auch nicht wirklich sicher.

What am I supposed to do when the best part of me was always you?

Dienstag, 27. November 2012

Es ist verwirrend. Ich finde einfach kein Wort für dieses Gefühl.
Meine Träume spiegeln meine Gedanken wieder und sie machen absolut nichts verkehrt. Ich mache keinen Fehler, du sowieso nicht. "Es reicht, wenn wir es denken." - So sicher bin ich mir da irgendwie nicht.
Warum kann eigentlich nichts mal einfach laufen? Kaum hab ich das eine Problem aus dem Weg geschafft, so ist das nächste grad aufgetaucht. Und dazu kommt noch, dass ich zu dämlich bin das alles zu verbergen. Komplikationen vorprogrammiert. Herrlichst. Ich freu mich ja richtig auf diesen Moment, an dem ich mich rechtfertigen darf und man mich einfach nicht versteht. Wie auch? Wer sollte mir glauben, dass es ein Gefühl zwischen Liebe und Mögen gibt, welches keinen Namen hat, weil "verknallt" definitiv zu viel Liebe enthält?

Donnerstag, 22. November 2012

Ich hasse Tage wie diese. Ich bin schlecht gelaunt oder einfach nur depressiv, egal, was ich mache, egal, wer bei mir ist. Ich lasse meine schlechte Laune an alles und jedem aus und hab auch eigentlich keine Lust irgendwas zu machen. Ich bin überfordert mit mir selbst, mit meinen Gedanken, mir dieser Situation. Ich dachte wohl, ich könnte es, aber ich kann es nicht - oh Wunder. Ich hab keine Ahnung woran es liegt oder vielleicht auch doch. Nicht einmal das weiß ich, ich weiß gar nichts. Winterdepression, so würde ich es nennen, und dazu noch der Fakt, dass ich seit drei Wochen auf ein Geschenk und eine Postkarte warte, wobei ich nicht einmal weiß, ob beides überhaupt existiert. Tolle Voraussetzungen. Am besten ich vertraue niemandem mehr, denn Versprechen werden eh von allen und jedem gebrochen und es wird gelügt, als wäre es die reine Wahrheit. Ich liebe diese Welt. Jedoch hasse ich irgendwie mein Leben. Manchmal zumindest.

Mittwoch, 21. November 2012

Wie nennt man ein Gefühl, das stärker als Mögen aber schwächer als Liebe ist?

Sonntag, 18. November 2012

Es ist nun schon viereinhalb Monate her, dass du einfach gingst. In stillen Minuten tut es heute noch weh daran zu denken. Du gingst einfach so und genau genommen wusste ich es. Ich hab es nicht ernstgenommen. Dachte, es wäre besser geworden. Ich hatte es mit eigenen Augen gesehen. Freitag sahst du schrecklich aus. Dein Bauch war total aufgebläht, deine Gesichtszüge in sich zusammengefallen, deine Schultern abgemagert. Du gefielst mir so nicht. Sonntag hingegen war es besser. Deine Stimme hörte sich lebhafter an, dein Gesicht sah auch wieder lebhafter aus. Du machtest deine Scherze, so wie du es immer getan hattest. Ich höre mich am Freitagabend zu Papa noch sagen "Papa, tu was, er sieht aus, als würde er sich in den Tod leiden". Ich selbst war Freitag kurz davor den Krankenwagen zu rufen. Doch ich tat es nicht. Ich wusste, du würdest es nicht wollen. Ich dachte, es würde wieder besser werden. Du warst immer so stark. Du hast nie aufgehört zu lachen. Doch diesen Freitag schon. Ich bat Papa darum, etwas zu tun. Montag deinen Arzt anzurufen. Dir zu helfen. Er sagte, er würde Montag etwas tun.
Sonntag verabschiedete ich mich von dir. Ich umarmte dich lange, sagte dir, du würdest heute besser aussehen und wenn ich wiederkomme, seist du bitte gesund. Du hast gelächelt bei diesen Worten.
Dienstagmorgen rief Papa mich an. Er sagte etwas zu mir, mein Handy glitt mir aus der Hand und mein Gesicht vergrub ich heulend in meinem Kissen. J. nahm mein Handy und redete mit meinem Vater, während ich ununterbrochen in das Kissen weinte. Du bist von uns gegangen.
Ich machte mir Vorwürfe, dass ich nicht selbst was getan habe. Ich hab es gewusst. Ich hab es sogar ausgesprochen, auch wenn ich das da eher weniger ernst meinte. Ich fragte mich, wie Oma sich fühlte. Sie hatte dich im Bett aufgefunden. Kalt. Leer. Ich fragte mich, ob Oma sich Vorwürfe machte, dass sie nicht selbst was unternommen hat. Ich fragte mich, wie Papa damit umging. Ich fragte mich vieles.
Eine Woche später trafen wir alle zusammen. Nicht in Schwarz, aber auch nicht in Bunt. Ich wollte stark bleiben. Dachte, ich würde es durchhalten. Alle fingen an, ihre Tränen zu vergießen und ich hielt dem Stand. Ich ertrug es, die Holzkiste zu sehen und auch als ich die Schriften auf den Blumensträußen las, konnte ich mich zusammenreißen. Die Orgel begann zu spielen.. Meine Augen brannten. Der Herr vorne fing an zu reden und ich konnte diese Mauer nicht mehr aufrecht erhalten. Meine Hände waren nass, ich konnte kaum atmen. "Wie du sie jeden zweiten Sonntag nach Hause fuhrest und mit deiner Frau und eurer Nachbarin noch in Sielbeck Essen warst, so wird dich deine Enkelin in Erinnerung behalten." Er erwähnte mich, dort vorne. Ich sah ihn an, blickte in seine Augen und fragte mich, wie er das einfach so vorlesen konnte, ohne selbst von den Tränen ergriffen zu werden.
Dieser Tag tat weh. "Ich wollte grad fragen, wo Opa ist", sagte Oma, als wir danach zusammen etwas Kleines essen waren. Sie liebt dich, Opa. Wir alle lieben dich. Du warst der einzige richtige Opa, den ich je hatte. Und ich liebe dich. Ich liebe dich so sehr, Opa. Ich frage mich heute noch oft, warum ich damals nichts getan habe, wobei ich es doch eigentlich wusste. Und noch heute bist du für mich eigentlich noch da. Nur eben nicht dann, wenn ich bei dir Zuhaus bin. Du bist bestimmt einkaufen.. Oder eben im Bad. So fühlt es sich an. Du wirst immer in meinem Herzen sein, Opa.
Es ist das dritte Mal, dass ich deswegen weine. Du bist bei mir. Ich weiß es. Und du wirst es immer sein. Ich liebe dich, Opa. Und irgendwann werde ich auch wieder bei dir sein. Solange werde ich hoffen, dass du siehst, was ich erreiche und was aus mir wird. Du bist der Beste Opa, vergiss das bitte nie ♥

Dienstag, 13. November 2012

Narben gehören zum Leben, wage ich zu sagen. Jeder Mensch hat Narben. Manche stören nicht, andere schon. Ich habe immer die bemitleidet, die eine große Narbe im Gesicht haben.. bis mir auffiel, dass ich selbst eine Narbe in meinem Gesicht trage. Gleich über dem linken Auge. Weil ich als kleine Zweijährige über die Beine meines Vaters gestolpert und dann gegen unseren Tisch geknallt bin. Aber ich hasse diese Narbe nicht. Im Gegenteil. Sie ist ein Teil von mir und erzählt eine kleine Geschichte meines Lebens. Vielleicht denke ich auch nur so, weil ich schon seit ich vernünftig denken kann mit ihr lebe, ich weiß es nicht.
Allgemein finde ich, dass man Narben nicht abstoßend finden sollte. Sie sind ein Teil einer selbst. Egal, ob aus Unfall oder Selbstverschuldung. War es ein Unfall, nun sei froh, dass es nur eine Narbe ist und nicht dein Leben. Wenn du dir die Narben selbst zuzuschreiben hast, dann hast du auch gewusst, was mit den Wunden passiert, wenn sie verheilt sind.
Ich trage all meine Narben mit Stolz, denn sie haben mich zu dem gemacht, was ich bin. Sowohl die Ungewollten als auch die Gewollten. Sie haben mich alle erfahrener werden lassen und ich habe es nie bereut. Vielleicht sollte ich das tun, aber ich tu es eben nicht. Ich bin nicht stolz auf das, was ich getan hab - lediglich bin ich stolz auf das, was sie aus mir gemacht haben.
Wieder einer dieser Tage, an denen ich mich frage, wie dumm Menschen eigentlich sein können. Ich meine, dafür habe ich ja schonmal die besten Beispiele in meiner Klasse. Sobald man die Türschwelle überquert hat und im Blick der anderen steht, wird man erstmal von oben bis unten begutachtet. Entweder ihnen fällt gleich etwas an dir auf.. oder sie suchen eben nach irgendwas total unwichtigem, unnützigem, unnötigem, worüber sie sich dann ihr Maul zerreißen können, sobald man selbst die Türschwelle ein zweites Mal überquert hat. Das allerschönste an dieser Sache ist noch, dass sie sich auch noch so auffällig ihr Maul zerreißen, dass man ihr Gespräch eigentlich auch gleich über ein Mikrofon verkünden könnte, weil es eh keinen Unterschied macht, ob sie nun zueinander flüstern oder eben nicht. Ich meine, wenn mich wer skeptisch ansieht, dann den Kopf mit dem beliebten Lästerpartner zusammensteckt, man an den Lippenbewegungen den eigenen Namen erkennt und der Lästerpartner dann auch noch gaaanz zufällig zu einem hinübersieht, sollte jedem klar sein, dass irgendwas klitzekleines an einem selbst schonwieder für "Aufsehen" sorgt. Und sei es nur eine Sporthose, ein Fleck auf der Hose - OMG, dieser Fleck wird uns umbringen! - oder einfach ein Wort, das man versehentlich mal falsch ausgesprochen hat - ist ja auch nicht ab und zu mal normal oder so, nein -, selbst DAS wird mindestens fünf Minuten lang Thema einer Diskussion.
Da frage ich mich doch selbst mal wieder: Wie langweilig muss deren Leben sein, dass sie meins zu ihrem Hauptthema machen? Wobei sie nicht einmal annähernd eine Ahnung von meinem Leben haben, aber sie meinen ja, sie wüssten alles. Aber was ist so verdammt interessant an meinem Leben? Oder eher: Was ist so interessant an mir? Ich bin wohl das stinknormalste Mädchen dieser Welt. Vielleicht ZU normal für sie. Das wirds sein. Ich trage so gut wie keine Markenklamotten, habe kein iPhone und ich wohne auch nur in einer Wohnung und nicht in einem ach-so-tollem Haus. Weil das alles ja auch so unbedingt nötig ist, um ein netter Mensch zu sein. Klar. Nett sind nur die Menschen, mit viel Geld. Und einem iPhone. Uuuuund den UGG-Boots in fünf verschiedenen Farben, ich vergaß. Nur solche Menschen sind nett und auch nur aus diesen Menschen wird später was. So siehts aus.
Oder eben auch nicht. Wer weiß das zur Hölle schon? Eigentlich keiner. Aber das ist ja egal. Fakt ist, dass nur diejenigen nett, toll, wundervoll, super, cool und vorallem beliebt sind, die irgendwie etwas mehr Geld in der Tasche haben und dieses auch mit vollen Händen ausgeben und der Welt zeigen, wie suuuupertoll sie doch sind. Ich liebe solche Menschen. Ehrlich. Sind mir total sympathisch.
Okay, ich hab gelogen. Sind sie mir nicht. Ich hasse solche Menschen. Und das abgrundtief. Einfach, weil dieses Denken das bescheuertste der Welt ist. Aber der Meinung bin anscheinend nur ich..

"And it feels like I am just too close to love you.."

Samstag, 10. November 2012

Es ist immer wieder erstaunlich wie viel ein klitzekleiner Moment im Leben einen voll von dem Weg schubst und man plötzlich woanders langläuft, als man eigentlich wollte. Das Problem ist nur, dass man absolut keine Ahnung hat, wo dieser Weg enden wird und was einem auf dem Weg zur nächsten Kreuzung so entgegenkommt. Probleme, Fragen, Missverständisse, Schmerz, Freude, Trauer.. alles möglich, nur keine Ahnung, was davon nun alles auftritt.
Ich sollte vielleicht Angst haben, aber die habe ich nicht. Irgendwas gibt mir das Gefühl von Stärke. Ich weiß selber nicht, wo mich das alles hinführen wird, aber ich lass mich überraschen.

Mittwoch, 7. November 2012

In was für einer Welt leben wir eigentlich?
Kein Mensch hat mehr Zeit, alle rennen sie wild durch die Gegend, wahrscheinlich in der Hoffnung irgendwann auf Umwegen doch noch einmal dahin zu kommen, wo sie eigentlich hinwollen. Es werden keine unnötigen Sekunden mehr dort verschwendet, wo man sie eigentlich immer verschwendet hat. Wenn es an der Kasse mal länger dauert, werden die Augen verdreht. Fährt einer nach einer Sekunde Grünphase noch nicht von der Ampel los, wird er hektisch angehupt. Aber wenn es um einen selbst geht, so sollte der, der einem gegenüber, daneben oder dahinter steht, möglichst lange bleiben, sodass man selbst daraus profitiert. Und dann sind wir auch noch so hinterlistig und warten mehr oder weniger geduldig, anstatt dem Menschen, der unsere Zeit will, einfach zu sagen, dass wir selbst keine Zeit oder einfach überhaupt keine Lust haben, mit dem anderen zu reden. Aber würden wir das tun, dürften wir uns wochenlanges Gejammer anhören, vonwegen, derjenige sei uns ja nicht wichtig und allgemein sind wir doch total scheiße. Wieder ein Beweis dafür, dass wir Menschen eigentlich der Egoismus in Person sind. Wir denken den ganzen Tag nur an uns selbst. Wie WIR den Tag verbringen. Wer UNS dabei Gesellschaft leisten kann, einfach damit man nicht alleine rumgammelt. Wer UNS hilft, wenn wir Probleme haben, weil wir nichts anderes zu tun haben, als dem unsere Sorgen aufs Herz zu werfen - ist ja auch einfach. Wir sind die Probleme los, derjenige, der uns zuhört, darf ab sofort mit ihnen leben. 
Gott, ich hasse diese Menschheit. Dieses Jahrhundert, dieses Jahrzehnt. Alles hat sich geändert, und von Respekt findet man heutzutage gar nichts mehr. In spätestens 50 Jahren werden wir alle zu Massenmördern, weil wir immer mehr hassen und weniger lieben und immer mehr Gewalt ausüben, als uns gegenseitig zu sagen, wie wichtig wir uns eigentlich sind. Super Vorraussetzungen für das erste Lebewesen, das ursprünglich mal das war, das eigenständig denken und handeln konnte. Ich muss sagen, die Tiere bekommen das Rudelverhalten irgendwie besser hin als wir. Und das ist irgendwie ein wenig erbärmlich.

"Ich versteh diese Menschen nicht, sie geben Liebe, um Liebe zu kriegen, führen Kriege um Kriege zu führen, reden, damit sie sich beim Reden zuhören können, sie tun alles nur für sich ich versteh diese Menschen nicht, sie funktionieren weder in Massen noch allein, weder getrennt noch vereint."

Dienstag, 6. November 2012

Bemerkenswert, dass ich es nach über einem Jahr immernoch gruselig finde, allein durch die Straßen zu gehen. Lange nicht so paranoid wie damals, aber dennoch mit einer gewissen Obacht. Ich hatte den ganzen Weg meinen Regenschirm in der Hand.. Auch wenn ich weiß, dass der mir wohl auch nicht viel helfen würde, aber es beruhigt mich. 
Ich hab mich verändert. So viel steht fest. Ich bin offener, offensichtlicher und direkter geworden. Auf alles bezogen. Ich sage meine Meinung, wenn ich das Bedürfnis habe sie zu sagen. Und ich rede über Dinge, über die ich vor einem Jahr nicht einmal zu denken gewagt habe. Ich habe gelernt, über Probleme zu reden, denn sie totzuschweigen ist im Endeffekt nichts anderes als ein Davonrennen, obwohl man weiß, dass die Probleme viel mehr Ausdauer haben als man selbst. Und Menschen, die ich mag, denen zeige ich das. Was in meinem Augen nichts Schlechtes ist. Es befreit mich, zu wissen, dass diejenigen wissen, dass ich keinerlei Abneigung gegen sie hege. 
Eins hat sich jedoch nicht geändert: Ich bin definitiv immernoch besser in der Schrift als im Wort. Aber wen kümmert das schon, solang diese Schrift eigentlich mehr Gefühle überbringt, als Worte, die aus meinem Mund kommen?


I'm so heavy in your arms

Montag, 5. November 2012

Ich hab das Gefühl, dass Nächte mich auffressen. Seit zwei Wochen hab ich nicht mehr vernünftig geschlafen, bin ab halb sechs morgens wach. Egal wann ich schlafen gehe. Ich wache auf und denke nach. Über alles. Vor einem guten Jahr war alles einfacher. Der rote Kuss kam abends und nahm mir alle Sorgen. Hat mich befreit und ich war erleichtert. Nun habe ich dem roten Kuss einfach mal seit Anfang des Jahres den Rücken zugekehrt und baaaam, werd ich sensibel und verletzlich wie eh und je. Wie sehr ich mir diesen roten Kuss doch zurückwünsche. Aber ich halte meine Versprechen.. 

Es fließt davon,
gleicht einem Fluss.
Es gibt kein bergab
für den roten Kuss. 



Edit: Warum sollte es einen auch interessieren, wenn es mir scheiße geht? Sich irgendwann nachher drum kümmern reicht doch vollkommen aus. Was reg ich mich eigentlich auf? .. 

Sonntag, 4. November 2012

Es tut so gut, mit jemanden endlich wieder über Probleme reden zu können. Oder über Sorgen. Über das, was mich zum Weinen bringt. 
Ich vertraue nicht schnell, aber egal, wie wenig Kontakt wir zeitweise hatten: Ich vertraue dir nach wie vor. Und ich bin dir dankbar, dass ich dir das erzählen konnte, was mir auf dem Herzen lag. Ich bin nicht einfach und das weiß ich, aber du bist der Erste seit knapp einem Jahr, der mich versteht. Abgesehen von Bambi. Aber der zählt nicht, er versteht mich immer. Egal was ist. 
Ich bin froh, dich wiederzuhaben. Wenn auch nur ein wenig. Aber das reicht mir.
Danke.

Freitag, 2. November 2012

Ich fühl mich wie eine tickende Zeitbombe. Drohe jeder Zeit zu zerplatzen. Das ist nur eine Maske. Ich bin nicht stark, ich bin nicht standhaft. Ich bin zerbrechlich. Aber meine Maske brökelt. Ich kann das nicht mehr lange so aushalten. Ich könnte drüber reden, aber wer würde mich schon verstehen und NICHT genervt reagieren? Ich bin immer nur auf Ablehnung gestoßen und nie auf Verständnis. Darum rede ich einfach nicht drüber. Selbstschutz lässt grüßen und die, denen ich das erzählen würde, will ich nach so langer Zeit nicht schon wieder verlieren. Ich hasse mein Leben..