Montag, 11. Februar 2013

Sonntag, 10. Februar 2013

Wir steigen in die S-Bahn ein, setzen uns und reden ein wenig miteinander. Ich versuche mich am Gespräch zu beteiligen, weil ich Angst habe, sonst einzuschlafen. "Du siehst müde aus.", sagt sie. Ich antworte mit einem "Hmmhm" und versuche meine Augen so wach wie möglich aussehen zu lassen. 
Egal, aus welchem Fenster ich schaue, ich sehe immer nur Lichter, die sich nicht zuordnen lassen. Trotzdem wende ich den Blick nicht ab, ich habe schon immer gerne in die Dunkelheit gesehen. Andere S-Bahnen rauschen an unserer vorbei, an jeder Haltestelle steigen wieder Personen ein. Manche schauen mich an, schauen wieder weg oder belassen es dabei, mich mit ihren Augen zu löchern. Wie ich es hasse, angestarrt zu werden. Manchen schaue ich ebenfalls in die Augen, anderen nicht. Die S-Bahn hält am Hauptbahnhof, die meisten steigen aus, andere fahren weiter. "Noch zwei Stationen", denke ich. 
Wir fahren weitere zehn Minuten, dann steigen wir aus, wie auch scheinbar die restlichen S-Bahn-Fahrer. Wir steigen die Treppe hinauf, uns kommt ein kalter Luftzug entgegen. Oben angekommen werde ich von den Lichtern erschlagen. Der Himmel schwarz die Pech, die Lichter der verschiedenen Bars und Läden leuchten gegen die Dunkelheit an. Als wir in eine Bar gehen, brauchen meine Augen einige Sekunden, um sich an die Dunkelheit zu gewöhnen und meine Lunge kämpft gegen den Rauch an. Ich setze mich in die hinterste Ecke, wohin auch sonst. Der Rauch der Zigaretten zieht zu mir, ich versuche, das Atmen zu unterbinden. "Willst du auch eine?", fragt er mich. "Nein. Auch wenn du mir immernoch eine schuldest.", antworte ich. "Sicher?" - "Ja.", auch wenn ich gerne eine nehmen würde, denke ich zusätzlich. Aber ich glaube, das will meine Lunge eher weniger. Und derjenige neben mir ebenso wenig. 
Die Leute vor mir drehen sich um und starren mich an. Gucken sich wieder gegenseitig an, sprechen miteinander, drehen sich wieder zu mir. Warum zur Hölle müssen immer alle über mich reden? Warum starren immer alle mich an oder warum bekomme ich das als Einzige mit? Da sitze ich schon in der hintersten Ecke dieser Bar und dennoch werde ich von zu vielen Personen angesehen. Als wären in Hamburg nicht genügend Leute zum anstarren. Ich kann es einfach nicht leiden, Mittelpunkt der Welt zu sein. Ich habe es schon immer gehasst und werde es auch immer hassen. Vielleicht bin ich doch nicht die sicherstehende Mauer, für die mich alle halten. Aber wer sieht schon, dass auch ich viel zu zerbrechlich bin? Dieses Spiel spiele ich schon viel zu lange, als dass das irgendjemandem auffallen würde.

My mind keeps saying run as fast as you can.

Donnerstag, 7. Februar 2013

Ist schon irgendwie eigenartig jeden Abend an dasselbe zu denken. Jeden Abend die gleichen Gedankengänge zu haben, die gleiche Sehnsucht. Jeden Abend die gleichen Bilder und Vorstellungen, die meine Körpertemperatur in die Höhe schießen lassen, allein weil der Gedanke daran schon so schön ist. Und noch dazu zu wissen, dass das mal nicht einfach zu bekommen ist, lässt das ganze noch reizvoller werden. 
Manchmal würde ich abends meinen Kopf gerne ausschalten können. Nur um mich danach nicht einmal für fünf Minuten schuldig fühlen zu müssen. Jedoch sind diese Gedanken viel zu schön, um sie zu verbannen und sie nicht mehr zu denken..

I'd like to fall asleep with you.

Dienstag, 5. Februar 2013

Your first love isn't
always the first person
you kiss, or the first
person you date. Your
first love is the person
you will always
compare everyone to.
The person that you will
never truly get over,
even when you've
convinced yourself
you've moved on.

Freitag, 1. Februar 2013

Wie gern wär ich jetzt bei dir. Einfach nur neben dir liegen und dich ansehen. Das würde mir schon reichen. Aber irgendwie scheint das schon zu viel verlangt zu sein und es dauert noch viel zu lange, bis ich das kann. Das macht mich wahnsinnig. Jeder Abend ohne dich macht mich wahnsinnig. Weil alles in mir dich so verdammt sehr will.