Ich liebe dich. <3
Freitag, 28. Dezember 2012
Dienstag, 25. Dezember 2012
Ich frage mich ehrlich gesagt, ob ich letzten Donnerstag wirklich die Küche aufgeräumt habe. Heute sieht sie so aus, als wäre diese Familie abhängig von Hartz IV und zu faul, um aufzuräumen. Warum auch aufräumen? Wird ja früher oder später eh wieder alles dreckig. Spart man sich die Arbeit einfach und lässt alles vor sich hingammeln. Lecker.
Ich hasse es hier. Ich könnte genau so gut schon alleine in einer Wohnung leben, denn mein Geschirr wegräumen, aufräumen allgemein, Essen machen und einkaufen mache ich sowieso schon für mich, da es Frau ja nicht schafft, das selbst zu tun. Oder sie tut es und vergisst mich. Kommt auch des öfteren vor. Aber wen interessiert es schon? Ich bin in einem Monat 18, ich kann doch alleine für mich sorgen. Warum also sollte man auch noch etwas zu essen für mich mitmachen? Ich kanns ja alleine.
Wie es mich ankotzt. Es ist jedes Mal das gleiche. Ich hasse Unordnung. Vor allem in der Küche. Wie soll man in einer eh schon viel zu kleinen Küche kochen, wenn jeder Millimeter mit Dreck und Geschirr zugestellt und zugemüllt ist? Aber gut. Ich mach mir nicht mehr die Mühe und räume auf. Meine Ordnung ist sowieso nach spätestens 36 Stunden verschwunden. So schiebe ich einfach alles beiseite und räume nur meinen Kram weg. ICH muss mich ja nicht schämen, wenn Besuch plötzlich auftaucht. Mein Zimmer ist immer aufgeräumt und mein Geschirr und Dreck ist immer vernünftig weggeräumt.
Ich will hier weg und das so schnell wie möglich. Nur könnte sich das schnell auch in ein langsam verwandeln. Oh jippie. Ich freue mich ja so richtig auf meine Zukunft. Scheiß Leben. Nur werde ich niemals den Mut haben, um zu verschwinden. Zudem ich das mindestens drei Menschen niemals antun könnte.
Montag, 24. Dezember 2012
Nachtrag #2
"Irgendwie bemitleide ich dich." - Ach, danke du. Ich mich selbst auch.
Danke Mama für dieses wundervolle Weihnachten. Ich habe mich wirklich sehr gefreut, dass du dir so viel Mühe gegeben und es geschafft hast, Würstchen und Nudelsalat zu kaufen und es zuzubereiten. Die Liebe, die darin enthalten war, war zu schmecken und allgemein war es heute das perfekte Weihnachten. Ich freue mich so, dass du dir so ein tolles Geschenk für mich ausgedacht hast. Wirklich, es berührt mich sehr. Vielen lieben Dank für den heutigen Tag. Ich werde ihn immer in Erinnerung behalten.
Nicht.
Danke für den versauten Tag. Er wird mir allein deswegen immer in Erinnerung bleiben. Und es hat sich auch heute wieder bestätigt, dass ich von hier weg will. Einfach ganz weit weg, wo ich euch nicht mehr sehen muss. Schade nur, dass ich an euch gebunden bin. Es lebe meine nicht vorhandene Freiheit!