Donnerstag, 16. Mai 2013

What I don't get is, how you can walk straight past me like I never meant anything to you. That hurts a lot. It's like a high-five in my heart. But, don't care, it's just me. 

Montag, 11. Februar 2013

Sonntag, 10. Februar 2013

Wir steigen in die S-Bahn ein, setzen uns und reden ein wenig miteinander. Ich versuche mich am Gespräch zu beteiligen, weil ich Angst habe, sonst einzuschlafen. "Du siehst müde aus.", sagt sie. Ich antworte mit einem "Hmmhm" und versuche meine Augen so wach wie möglich aussehen zu lassen. 
Egal, aus welchem Fenster ich schaue, ich sehe immer nur Lichter, die sich nicht zuordnen lassen. Trotzdem wende ich den Blick nicht ab, ich habe schon immer gerne in die Dunkelheit gesehen. Andere S-Bahnen rauschen an unserer vorbei, an jeder Haltestelle steigen wieder Personen ein. Manche schauen mich an, schauen wieder weg oder belassen es dabei, mich mit ihren Augen zu löchern. Wie ich es hasse, angestarrt zu werden. Manchen schaue ich ebenfalls in die Augen, anderen nicht. Die S-Bahn hält am Hauptbahnhof, die meisten steigen aus, andere fahren weiter. "Noch zwei Stationen", denke ich. 
Wir fahren weitere zehn Minuten, dann steigen wir aus, wie auch scheinbar die restlichen S-Bahn-Fahrer. Wir steigen die Treppe hinauf, uns kommt ein kalter Luftzug entgegen. Oben angekommen werde ich von den Lichtern erschlagen. Der Himmel schwarz die Pech, die Lichter der verschiedenen Bars und Läden leuchten gegen die Dunkelheit an. Als wir in eine Bar gehen, brauchen meine Augen einige Sekunden, um sich an die Dunkelheit zu gewöhnen und meine Lunge kämpft gegen den Rauch an. Ich setze mich in die hinterste Ecke, wohin auch sonst. Der Rauch der Zigaretten zieht zu mir, ich versuche, das Atmen zu unterbinden. "Willst du auch eine?", fragt er mich. "Nein. Auch wenn du mir immernoch eine schuldest.", antworte ich. "Sicher?" - "Ja.", auch wenn ich gerne eine nehmen würde, denke ich zusätzlich. Aber ich glaube, das will meine Lunge eher weniger. Und derjenige neben mir ebenso wenig. 
Die Leute vor mir drehen sich um und starren mich an. Gucken sich wieder gegenseitig an, sprechen miteinander, drehen sich wieder zu mir. Warum zur Hölle müssen immer alle über mich reden? Warum starren immer alle mich an oder warum bekomme ich das als Einzige mit? Da sitze ich schon in der hintersten Ecke dieser Bar und dennoch werde ich von zu vielen Personen angesehen. Als wären in Hamburg nicht genügend Leute zum anstarren. Ich kann es einfach nicht leiden, Mittelpunkt der Welt zu sein. Ich habe es schon immer gehasst und werde es auch immer hassen. Vielleicht bin ich doch nicht die sicherstehende Mauer, für die mich alle halten. Aber wer sieht schon, dass auch ich viel zu zerbrechlich bin? Dieses Spiel spiele ich schon viel zu lange, als dass das irgendjemandem auffallen würde.

My mind keeps saying run as fast as you can.