Du willst also perfekt sein. Soso. Na dann versuch es doch mal. Kannst du das? Versuchen perfekt zu sein? Es versuchen bestimmt, aber es sein? Nie. Allein das Wort "perfekt" ist schonmal perfekt undefiniert. Es gibt quasi kein perfekt. Wie auch, wenn das für jeden Menschen was anderes ist? Genauso ist es mit schön, hübsch, nett, zickig und allen anderen beliebigen Adjektiven. Genau genommen haben sie keine für alle geltende Definitionen. Nur weil ich Jared Leto einfach megaheiß finde, musst du es nicht auch tun. Nur weil ich Caspers Musik schön finde, musst du das nicht auch so empfinden. Es ist für jeden anders. Und das wird immer so bleiben. Wir sind alle verschieden. Alle Individuen. Nichts ist für jeden genau gleich. Und das muss uns langsam mal bewusst werden. Nur weil dich irgendein Schwein von sonst wo "hässlich" nennt, musst du nicht gleich heulend vor dem Spiegel stehen und dir das einreden. Du bist wunderschön, wenn du einen Scheiß auf seinen Kommentar gibst, denn das beweist deine innere Stärke und das macht für mich wahre Schönheit aus. Nicht das Äußere, wo unsere Jugend sowieso immer oberflächlicher wird. Anfangen könnte ich da gleich bei meiner Klasse, aber wenn ich damit erstmal beginne, bin ich übermorgen noch am schreiben.
Fakt ist, dass wir uns nicht einfach von irgendwelchen Idioten niedermachen lassen sollten. Wir sind Jemand. Wir haben einen Namen, unsere Würde und vor allem: unseren Stolz. Und den sollte keiner zu Boden treten können. Egal in welcher Situation. Und egal, um was es geht. Also hör endlich auf über Dinge zu jammern, die dir an den Kopf geworfen werden und zeig ihnen, wer du wirklich bist!
Mittwoch, 17. Oktober 2012
Dienstag, 16. Oktober 2012
Wir sollten aufhören zu jammern und anfangen etwas zu tun. Sonst wird nie etwas aus unseren Zielen. Es regelt sich nichts von selbst. Wär ja auch zu schön. Wenn wir etwas erreichen wollen, müssen wir unseren Arsch bewegen. Es ist so und wird nie anders sein. Wir wissen das. Aber dennoch jammern wir lieber, in der Hoffnung, dass sich unsere Probleme von alleine lösen und unsere Ziele sich von alleine verwirklichen. Wär ja auch bequem. Unser Leben würde rund laufen und alles wäre so, wie wir es wollten, ohne das wir was tun.
Wahrscheinlich ist das der Sinn des Teenagersalters. Dass wir realisieren, dass wir unseren Arsch hochbekommen müssen, dass wir selbständig werden und Dinge von alleine tun, ohne dass uns jemand sagen muss, dass wir etwas noch zu erledigen haben. Vielleicht aber auch nicht. Wer weiß das schon so genau?
Klar ist, dass wir für unser Leben verantwortlich sind. Nicht Mama. Nicht Papa. Nicht unser Arbeitgeber oder Lehrer. Nicht unsere Geschwister oder sonst wer. Ganz allein wir sind dafür verantwortlich. Und wenn es mal schief läuft liegt das nicht an irgendwem, sondern an uns. So einfach ist das. Damit wäre sie Schuldfrage für immer geklärt.
Montag, 15. Oktober 2012
Heute war Philosophentag. Für mich jedenfalls. Und scheinbar auch für meinen besten Freund. "Ich habe Angst", sagte er. Ich fragte nach. Und meinte nur:"Du wirst ihr nicht wehtun, wenn du aufhörst egoistisch zu sein. Du liebst sie."
Habt ihr schon einmal darüber nachgedacht, dass Lieben nichts anderes ist, als egoistisch sein? Die Liebe an sich ist egoistisch. Warum? Ja, warum lieben wir denn? Warum wollen wir geliebt werden? Weil es uns glücklich macht. Wir lieben, weil wir glücklich sein wollen. Und das ist in einer Weise recht egoistisch. Denn im Unterbewusstsein geht es uns nicht darum, jemanden mit unserer Liebe glücklich zu machen, sondern deren Liebe zu uns dafür zu benutzen, glücklich zu sein. Wenn ich meinem Freund ein Geschenk mache, dann will ich, dass er glücklich ist. Klar. Wer will das denn auch nicht? Aber warum will ich, dass er glücklich ist? Weil es ihm dann besser geht? Auch, ja. Aber auch, weil es uns ein Gefühl der Bestätigung gibt. Es stärkt uns selbst. Wir benutzen Geschenke an andere also als reine Selbstbestätigung. Nur das ist uns bei der Sache an sich nicht bewusst. Weil sich darüber kein Schwein Gedanken macht. Wahrscheinlich. "Außer dir", meinte mein bester Freund dazu. Kann ich nicht bestätigen, aber ich bezweifle, dass viele mal darüber nachgedacht haben.
Nebenbei: Das soll nicht heißen, dass ich meinen Freund nicht liebe. Ich liebe ihn über alles. Und auch wenn ich ihm etwas schenke, will ich, dass ER glücklich ist. Und nicht, dass ich es bin. Aber wie gesagt: Dieses Verhalten ist wahrscheinlich nur mit dem Unterbewusstsein zu begründen.
Und zum Schluss eine Frage: Soll ich wieder hier bloggen? Wenn auch nicht über das kleine, depressive, essgestörte Mädchen, aber dennoch über Themen, die mich zum Nachdenken angeregt haben. Habt ihr Interesse daran? Sagt es mir doch bitte. Weil irgendwie.. Vermiss ich diese Anonymität.
Habt ihr schon einmal darüber nachgedacht, dass Lieben nichts anderes ist, als egoistisch sein? Die Liebe an sich ist egoistisch. Warum? Ja, warum lieben wir denn? Warum wollen wir geliebt werden? Weil es uns glücklich macht. Wir lieben, weil wir glücklich sein wollen. Und das ist in einer Weise recht egoistisch. Denn im Unterbewusstsein geht es uns nicht darum, jemanden mit unserer Liebe glücklich zu machen, sondern deren Liebe zu uns dafür zu benutzen, glücklich zu sein. Wenn ich meinem Freund ein Geschenk mache, dann will ich, dass er glücklich ist. Klar. Wer will das denn auch nicht? Aber warum will ich, dass er glücklich ist? Weil es ihm dann besser geht? Auch, ja. Aber auch, weil es uns ein Gefühl der Bestätigung gibt. Es stärkt uns selbst. Wir benutzen Geschenke an andere also als reine Selbstbestätigung. Nur das ist uns bei der Sache an sich nicht bewusst. Weil sich darüber kein Schwein Gedanken macht. Wahrscheinlich. "Außer dir", meinte mein bester Freund dazu. Kann ich nicht bestätigen, aber ich bezweifle, dass viele mal darüber nachgedacht haben.
Nebenbei: Das soll nicht heißen, dass ich meinen Freund nicht liebe. Ich liebe ihn über alles. Und auch wenn ich ihm etwas schenke, will ich, dass ER glücklich ist. Und nicht, dass ich es bin. Aber wie gesagt: Dieses Verhalten ist wahrscheinlich nur mit dem Unterbewusstsein zu begründen.
Und zum Schluss eine Frage: Soll ich wieder hier bloggen? Wenn auch nicht über das kleine, depressive, essgestörte Mädchen, aber dennoch über Themen, die mich zum Nachdenken angeregt haben. Habt ihr Interesse daran? Sagt es mir doch bitte. Weil irgendwie.. Vermiss ich diese Anonymität.
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