Wie gern würde ich mir jetzt die Arme aufreißen. Mich selbst schlagen und kotzen gehen. Wie gern würde ich einfach einschlafen wollen und erst wieder aufwachen, wenn ich es will. Wie gern würde ich von hier abhauen. Wahrscheinlich in deine Arme, aber ich weiß es nicht. Ich will hier weg, raus aus diesem Leben, in dem ich sowieso nie an meine Ziele komme. Egal wie sehr ich etwas will, ich versage immer. Ich bin zu dumm, um mir selbst zu widerstehen, zu dumm, um einmal das zu machen, was ich mir vornehme. Zu dumm, um mit mir selbst klarzukommen. Zu dumm zum leben. Ich will hier weg und keiner verstehts. Jeden Tag das gleiche Spiel, das gleiche gefälschte glückliche Mädchen. Ich weiß nicht wohin mit mir ohne dich, mir fällt die Decke auf den Kopf, ich könnte zusammenbrechen und heulen. Ich kann dieses Leben nicht leben. Und dennoch muss ich es. Es zwingt mich keiner, aber ich könnte es dir nicht antun. Niemals. Dazu warst und bist du zu lange mein Sicherungsseil beim Klettern. Aber ich kann nicht mehr. Mein Inneres schreit nach Schmerzen, nur damit ich nicht mehr denken muss. Ich denke zu viel, kann aber nicht ohne. Warum zur Hölle müssen Nächte immer so einsam sein? Warum msst du mich ausgerechnet immer dann allein lassen? Warum verstehst du mich nicht? Es tut so weh. Jeder Gedanke reißt meine alten Narben wieder auf. Sie bluten, sie schmerzen. Ich will nicht mehr. Ich werde sowieso nie an mein Ziel kommen. Niemals. Ich habe zu wenig Disziplin. Und ich bin zu dumm, um das zu ändern. Ich könnt mich umbringen. Jede verdammte Nacht.
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