Zeit vergeht so unendlich schnell. Ich mein, was ist schon eine Minute? Wenn man wartet, dann ist sie eine halbe Ewigkeit. Aber wenn man nicht alle drei Sekunden auf den Sekundenzeiger schaut, dann ist eine Minute nur ein klitzekleiner Teil unseres Lebens.
Tag für Tag frage ich mich morgens, wenn ich wach werde, wie ich den lagen Tag überstehen soll. Bis um eins in der Schule hocken und dann Hausaufgaben machen und anderen Krams erledigen. Es scheint nicht viel zu sein, aber es macht mich am Abend fertig, zu wissen, dass ich wahrscheinlich viel zu viele Minuten bei Facebook, Svz und Blogger verbracht habe. Dass ich viel zu lange einfach auf meinem Bett saß, um mal nachzudenken.
Jeden Abend holt mich der Gedanke ein, nicht genug getan zu haben. Die Tage vergehen, die Monate laufen weiter. Allein in drei Monaten bin ich schon 18. Dabei kommt mir mein letzter Geburtstag erst ein paar Monate her vor. Allgemein fühle ich mich nicht wie drei Monate vor 18.
Ich hasse die Zeit. Wenn sie scheiße ist, dann leistet sie mir so lange Gesellschaft, aber wenn sie schön ist, dann ist sie innerhalb von ein paar Sekunden vorbei. Das Leben ist so unfair. Nein, die Zeit ist so unfair.
Ich habe vor nichts mehr Angst als vor der Zukunft und vor der Zeit. Am liebsten würde ich die Zeit einfach anhalten wollen, damit alles so schön bleibt wie es ist und kein einziger Moment etwas daran kaputt machen kann..
Montag, 22. Oktober 2012
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